Gepäck weg – Was nun zu tun ist

Ruhig bleiben

Der Schock sitzt tief, und vielen Betroffenen stellt sich die Frage: Was jetzt? Dabei sollte man nicht in Panik verfallen, sondern ganz strukturiert vorgehen. Gepäckverlust geschieht täglich an allen Flughäfen dieser Welt.

Immerhin verschwinden jedes Jahr mehr als 2 Milliarden Gepäckstücke. Die Mehrzahl der Reisenden bekommt dabei ihr Gepäck problemlos mit kurzer Verspätung wieder zurück. Und wenn nicht, dann bekommen Betroffene eine angemessene Entschädigung, aber dazu später mehr.

 

Lost and Found – Verlustmeldung aufgeben

Zunächst sollte man sich am Flughafen bei der für Gepäckverlust zuständigen Stelle, dem Gepäckschalter, melden. Die Gepäckstelle ist in der Regel auch durch ein “Lost and Found”-Schild gekennzeichnet. Dort muss man sein Reiseticket mit dem darauf geklebten Gepäckstück-Sticker vorzeigen. Auf diesem Sticker befindet sich eine nur einmal vorhandene Identifikationsnummer für das Gepäckstück. Bringt die kurze Recherche im Computer kein Ergebnis, dann muss der Reisende seine persönlichen Daten angeben und das verlorene Gepäckstück beschreiben. Im Gegenzug erhält man eine Bearbeitungs- beziehungsweise Referenznummer. Nun heißt es abwarten …

 

Wie schnell bekommt man sein Gepäck wieder?

Ein Großteil aller verlorenen Gepäckstücke tauchen innerhalb von 5 Tagen wieder auf. 5 Tage sind allerdings eher die Ausnahme. Oft wird das Gepäckstück schon am selben Tag wieder aufgefunden. Länger warten muss man nur, wenn man nicht in der Nähe des Flughafens wohnt, Denn dann muss das Gepäckstück, sobald es aufgefunden wurde, erst per Kurier zum Wohnort des Eigentümers gebracht werden. Das gleiche gilt analog für den jeweiligen Urlaubsort. Der Transport kann einige Zeit dauern.

 

Keine Kleidung und Hygieneartikel mehr

Befindet man sich auf der Durchreise oder ist gerade erst in seinem Urlaubsort angekommen, dann hat man bei verlorenem Gepäck weder Kleidung, noch Hygieneartikel zur Hand. In so einem Fall zeigen sich die meisten, aber noch lange nicht alle, Airlines kulant. Der Reisende kann sich in einem Shop seiner Wahl Hygieneartikel, also Zahnbürste, Zahnpasta und dergleichen, kaufen, und die Quittung bei der Airline vorlegen. Dies gilt, äußerst eingeschränkt, auch für Bekleidung. Dabei sollte der Einkauf unter dem Grundsatz der Angemessenheit stattfinden. Die Airline erstattet dann die angefallenen Zusatzkosten. Jedoch sollte man dies vorher mit der jeweiligen Airline klären. Insbesondere kommt es darauf an, in welche Klasse man geflogen ist. First Class-Kunden erhalten auch einen First-Class-Service.

 

Schadenersatz bei verlorenem Gepäck gegenüber der Airline

Ist das Gepäck nach 5 Tagen immer noch nicht aufgetaucht, dann muss der Urlauber einen offiziellen Antrag bei der Airline stellen. Auf dem Formular ist der Koffer zu beschreiben und der Inhalt aufzulisten. Nach etwa 30 Tagen erhält man bei Nichtauffinden Schadenersatz. Gemäß dem Montrealer Abkommen stehen dem Geschädigten zwischen 1100 und 1300 Euro zu.

 

Schadenersatz bei verlorenem Gepäck gegenüber dem Reiseveranstalter

Grundsätzlich ist bei Gepäckverlust nach dem Montrealer Abkommen keine Reisepreisminderung vorgesehen. Jedoch gibt es bei Pauschalreisen eine Besonderheit. Denn es greift das deutsche Recht. Nach § 651 d BGB kann eine Reisepreisminderung und Schadenersatz wegen vertaner Urlaubszeit nach § 651 f Abs. 2 BGB gegenüber dem Pauschalreiseanbieter geltend gemacht werden. Dabei können für jeden Tag ohne Gepäck zwischen 5 und 30 Prozent des Tagesreisepreises erstattet werden. Bleibt das Gepäck verschwunden, dann können sogar bis zu 50 Prozent des Tagesreisepreises geltend gemacht werden. Je nach Preis der Pauschalreise, kann so eine mittelgroße Summe zusammenkommen.

 

Verlust von Gepäck vorbeugen

Mit einfachen Mitteln lässt sich dem Gepäckverlust vorbeugen. Zunächst sollten aufgegebene Koffer stets mit einem kleinen Schloss versehen werden. Dies verhindert einen eventuellen Diebstahl. Hinderlich beim Transport vom Gepäckband zum Flugzeug und zurück sind Schnüre, die aus dem Koffer hängen oder Ösen, die sich am Gepäck befinden. Durch diese kann sich das Gepäck auf den Laufbändern verhaken oder nimmt eine falsche Abzweigung. Für eine spätere Reklamation ist es immer gut, vor Reiseantritt Fotos vom Gepäck zu machen. Dann lässt es sich später leichter beschreiben.

 

Macht eine Gepäckversicherung Sinn?

Wie bereits dargestellt, ist das Gepäck gemäß dem Montrealer Abkommen bereits über die Airline bis etwa 1300 Euro versichert. Außerdem stehen dem Geschädigten bei Pauschalreisen gegebenenfalls Ansprüche gegenüber dem Anbieter zu. Eine eigene Gepäckversicherung ist daher wenig sinnvoll und lohnt sich nur, wenn sich besonders teure Gegenstände im Gepäck befinden. Also dann, wenn der Wert des Gepäcks über 1300 Euro liegt.

Urlaub auf dem Kreuzfahrtschiff

Kreuzfahrten muss man mögen

Nicht jeder mag Kreuzfahrten, denn Kreuzfahrten sind etwas Besonderes. Man muss der Typ dafür sein, mehrere Tage auf einem Schiff zu verbringen. Immerhin sind während der Zeit auf See keine Ausflüge möglich. Beschäftigung findet sich nur an Bord. Dafür wird man mit einem tollen Ausblick auf das offene Meer und die Küste entschädigt. Man darf frische Seeluft schnuppern und dem Rauschen der Wellen beiwohnen. Kreuzfahrten bieten ein ganz besonderes Flair. Wer Einsteiger ist, der sollte zunächst eine kurze Kreuzfahrt buchen. Gefällt diese, dann kann man sich langsam auch an längere Fahrten herantasten.

 

Ablauf einer Kreuzfahrt

Hat man das Thema Kreuzfahrt für sich entdeckt und die Buchung getätigt, dann muss man sich zum Hafen begeben, in dem die Reise beginnt. Ablegezeit und -Ort sind vor der Kreuzfahrt bekannt. Kreuzfahrtschiffe nehmen, entgegen beispielsweise der einen oder anderen Airline, keine Rücksicht auf zu spät gekommene Fahrgäste. Es wird stets pünktlich abgelegt. Immerhin werden für jede Minute Liegegebühren fällig. Es empfiehlt sich daher, unbedingt pünktlich zu sein und schon eine Nacht vorher anzureisen. Beginnt die Kreuzfahrt in weit entlegenen Gebieten, in denen man an einem Jetlag leiden könnte, dann sollte noch früher angereist werden.

Hat das Kreuzfahrtschiff abgelegt, dann beginnt endlich die Reise. Hier lebt man in einer eigenen Welt. Bezahlt wird mit der bei Ankunft ausgehändigten Bordkarte. Jedes Getränk, jedes zusätzliche Essen und jedes weitere Extra wird damit bezahlt. Die Reise selbst führt, je nach Art der Kreuzfahrt, über längere oder kürzere Strecken über das offene Meer. Während dieser Zeit wird an Bord neben einer sehr guten Verpflegung auch ein reichhaltiges Unterhaltungsprogramm angeboten.

So finden sich auf vielen Kreuzfahrtschiffen Musicals, Tanzveranstaltungen, Konzerte und dergleichen. Auch das eine oder andere Casino findet sich an Bord von Kreuzfahrtschiffen. Wer sich sportlich betätigen möchte, der kann dies in einem der Pool oder im schiffseigenen Fitness-Studio tun. Regelmäßig werden Häfen angelaufen. An diesen ist immer ein Landgang möglich. Je nach Hafen und Stadt kann sich die Erkundung der Stadt und ihrer Umgebung lohnen. Der Landgang kann von einem bis zu mehreren Tagen dauern. Der Wechsel zwischen der Fahrt auf offenem Meer und Landgang geht immer so weiter, bis der Zielhafen erreicht ist.

Von diesem erfolgt dann die Abreise, beispielsweise mit dem Flugzeug, mit dem Bus oder der Bahn. Je nach Zielhafen, kann es auch hier sinnvoll sein, zunächst ein paar Tage zu verweilen, bis die eigentliche Abreise angetreten wird. So kann man einem Jetlag vorbeugen, oder einfach nur die letzten Tage am Strand genießen und die Reise ausklingen lassen.

 

Buchung einer Kreuzfahrt

Zunächst sollte man für die Kreuzfahrt das richtige Schiff wählen. Es gibt neben Schiffen für das breite Publikum, auch Kreuzfahrtschiffe speziell für Senioren oder besonders junge Menschen. Nach diesen ist dann auch das Unterhaltungsprogramm an Bord ausgerichtet.

Außerdem sollte die passende Route gewählt werden. Soll es in warme Gefilde, oder lieber in den kalten Norden gehen? Auch die Zahl der Landgänge und die zu besuchenden Städte sollte man bei der Buchung beachten. Immerhin können zu viele Landtage sehr anstrengend sein. Wobei man erwähnen sollte, dass man während der Landtage auch an Bord bleiben kann.

Bei der Buchung einer Kreuzfahrt sollte man auf die Wahl der richtigen Kabine achten. So gibt es Außenkabinen, die beispielsweise mit einem einladenden Balkon versehen sind. Auf diesem kann man sich sonnen und den Blick auf das offene Meer und an Landtagen auch den Blick auf den Hafen genießen. Neben den eher hochpreisigen Außenkabinen locken die günstigen Innenkabinen. Diese verfügen allerdings nicht mal über ein Fenster. Sie eignen sich höchstens zum Schlafen und kurzen Verweilen.

 

Angst vor der Seekrankheit

Viele Reisende haben Angst davor, seekrank zu werden. Auf Kreuzfahrten muss man sich diesbezüglich aber keine Sorgen machen. Immerhin werden für Kreuzfahrten in der Regel sogenannte Schönwetter-Routen gewählt. Der Seegang auf diesen hält sich in Grenzen. Zusätzlich haben die Konstrukteure von Kreuzfahrtschiffen vorgesorgt. Im Rumpf der Schiffe befinden sich Stabilisatoren. Durch diese wird der Wellengang ausgeglichen und fast überhaupt nicht wahrgenommen. Wen es dennoch trifft: In jeder Reisetasche sollte sich das Mittel Vomex gegen die eintretende Übelkeit befinden. Es ist wahlweise in Tabletten- oder Zäpfchenform erhältlich. Bewährt haben sich auch spezielle Kaugummis gegen Übelkeit. Ein Geheimtipp stellt zudem Ingwer dar. Dieses Hausmittel wirkt der Übelkeit ebenfalls zuverlässig entgegen.

Die beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen

Deutschland ist die Nummer eins

Warum in die Ferne Schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Diese Fragen stellen sich jedes Jahr vermutlich auch viele der Deutschen Bundesbürger. Demnach gingen ganze 27,6 Prozent der 69,6 Mio. durch Deutsche gebuchte Reisen mit einer Reisedauer von mindestens 5 Tagen in ihr Heimatland. Dies sagt zumindest die aktuelle Reisestatistik des Deutschen ReiseVerbandes (DRV) für das Jahr 2017. 72,4 Prozent der Deutschen hingegen bevorzugten einen Urlaub im Ausland. Dabei war 2017 wieder auch die Region rund um das Mittelmeer äußerst beliebt. Gefolgt wird das Mittelmeer von westeuropäischen Ländern mit 12,4 Prozent, Osteuropa mit 7,7 Prozent und Skandinavien mit 7,7 Prozent. Immerhin 8,4 Prozent der Deutschen zog es in die Ferne. Sie buchten eine Fernreise in weit entlegene Länder, wie beispielsweise Australien, den USA oder Länder in Asien.

Der Grund für dieses Ergebnis ist relativ einleuchtend. Die Deutschen haben erkannt, was ihre Heimat zu bieten hat. Auch in Deutschland kann man Wandern, Städte erkunden und das Meer besuchen. Dabei wird unkompliziert mit dem Auto, der Bahn oder dem Bus angereist. Dies bringt letztlich auch einen deutlichen Kostenvorteil im Vergleich zu Fernreisen mit sich. Zudem ist die Infrastruktur wesentlich besser ausgebaut, als in anderen Ländern. Dies fängt bereits bei dem Trinkwasser an. In vielen Urlaubsregionen wird Trinkwasser mit Chlor aufbereitet. In Deutschland hingegen bietet das Trinkwasser eine Qualität, die es kaum anderswo auf der Welt gibt. Viele Urlauber schätzen auch die deutschen Tugenden im Bereich des Service. Man weiß einfach was man für sein Geld bekommt. Weiter Pluspunkt: die Sprache. Man kann ohne Kommunikationsschwierigkeiten dem gegenüber mitteilen, was man möchte und was nicht.

 

Beliebte Innerdeutsche Ziele

Innerdeutsch waren besonders die Bundesländer Bayern bzw. Nordrhein-Westfalen, gefolgt von den Stadtstaaten Berlin und Hamburg gefragt. Während in Bayern die Alpen zum Wandern und Skifahren einladen, besticht das Bundesland Nordrhein-Westfalen nicht nur durch 5 UNESCO-Weltkulturerbestätten, sondern auch durch gefühlt unendliche Rad- und Wanderwege, Freizeitparks, Kurorte und Denkmäler. Der Kölner Dom ist dabei die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Deutschlands. Berlin und Hamburg hingegen laden zu Städtereisen ein und bieten ihren Besuchern viele Sehenswürdigkeit und viel Kultur. Am wenigsten beliebt sind die Bundesländer Schleswig-Holstein und Hessen.

 

Besonders beliebte Länder

Der Tourismus in Spanien boomt, nicht zuletzt auch wegen der deutschen Urlauber. In der Statistik liegt Spanien unangefochten an Platz 1 der beliebtesten Auslandsreiseziele. Selbstverständlich dürfte eine Ursache der Massentourismus auf den Party-Inseln Mallorca und Ibiza sein. Urlauber schätzen das angenehme und überwiegend sonnige Klima, weiße Sandstrände und die mediterrane Küche. Unmittelbar gefolgt wird Spanien vom sonnigen Italien. Italien wird bewohnt von sehr offenen und freundlichen Menschen, bietet blaues Meer und leckeres Essen, sowie Städte mit einem großen kulturellen Angebot und einer langen Geschichte zur Erkundung einladen. Direkt nach Italien kommt die Türkei, die insbesondere durch ihre Süd- und Südwestküste viele Urlauber anzieht. Während der Türkei-Tourismus in den letzten Jahren, unter anderem durch die politische Situation und Anschläge, gelitten hat, steht nun ein Comeback an. Die Zahlen gehen nach oben. Weit abgeschlagen in der Statistik sind die Niederlande und Portugal. Das Interesse an diesen Ländern ist stark zurückgegangen.

 

Kreuzfahrten boomen

Während der reguläre Reiseurlaub beständig ist, boomen Kreuzfahrten. Seit Jahren gehen die Passagierzahlen deutlich nach oben. Während 2010 noch 1,7 Mio Kreuzfahrtpassagiere gezählt wurden, waren es 2017 bereit 2,7 Mio. Im Durchschnitt dauert eine Hochseekreuzfahrt rund 9 Tage, eine Flusskreuzfahrt rund 7 Tage.

Besonders beliebt sind Hochseekreuzfahrten in das Mittelmeer und das Nordmeer. Bei den Flusskreuzfahrten dominieren die Ziele Rhein und Donau.

Checkliste – Das gehört in jeden Reisekoffer

Das gehört in jeden Koffer

Kofferpacken: das wohl leidigste Thema bei einer Urlaubsreise. Was gehört mit auf Reisen, was kann zu Hause bleiben, welche Besorgungen können getrost im Urlaubsort besorgt werden? Ebenfalls wichtig zu beachten ist, wo die Sachen verstaut werden. Koffer oder lieber Rucksack? Hier kommt es vor allem darauf an, womit man reist.

Fährt man mit dem Auto in den Urlaub, kommt es lediglich darauf an, was alles in den Kofferraum passt. Für die Reise mit dem Flieger eignen sich Rollkoffer besonders gut. Sie sind stabil, lassen sich leicht von A nach B fortbewegen und bieten viele Extrafächer im Inneren. In der Bahn sind große Rucksäcke am praktischsten. Sie sind nicht so sperrig wie Koffer, was vor allem in den engen Bahngängen von Vorteil ist und man hat am Bahnhof beide Hände frei.

 

Die richtige Kleidung wählen

Geht die Reise in den heißen Süden, verbindet man damit sofort laue, warme Nächte und in brütender Hitze tagsüber am Strand oder Pool liegen. Tatsächlich kommt es aber auch in den beliebten Regionen wie Spanien oder Portugal durchaus vor, dass die Abende kühl sind oder es tagelang unaufhörlich regnet. Vor allem in den Frühlings-, Herbst- und Wintermonaten, wenn es die meisten Deutschen in wärmere Gefilde zieht, kann man während seines Urlaubs durchaus Pech mit dem Wetter haben. Darum gilt auch für den Aufenthalt in warmen Regionen: lieber ein Set lange Kleidung zu viel einpacken als zu wenig.

Grundsätzlich lautet die beste Packregel: so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Schließlich braucht man bei zweiwöchigem Urlaub nicht für jeden Tag neue Wäsche, man kann das ein oder andere Teil durchaus auch mal von Hand waschen, wobei viele Unterkünfte auch über Waschmaschinen verfügen.

Zudem benötigt man im Urlaub nicht für jedes Outfit ein anderes Paar Schuhe. Stattdessen ist es besser, die Kleidung so zu wählen, dass ein paar Schuhe auf möglichst alles passt. Ein paar Flip Flops für den Strand oder den Pool, ein Paar für Ausflüge und Spaziergänge und eventuell noch festes Schuhwerk für schlechtes Wetter. Natürlich kommt es auch hier wieder darauf an, wohin die Reise geht. Macht man einen Wanderurlaub, gehören die passenden Schuhe natürlich mit in den Koffer. Fährt man an die Nord- oder Ostsee sind Gummistiefel unverzichtbar.

 

Das kommt in die Kulturtasche

Hygieneartikel gehören ebenso zum Reiseequipment wie Kleidung und Schuhe. Hier kommt es vor allem darauf an, welches Verkehrsmittel man für die Reise wählt. Da im Flieger nicht mehr als 100 ml Flüssigkeit im Handgepäck erlaubt sind, kann man natürlich weitere Kosmetikartikel im Koffer unterbringen. Doch auch hier ist zu überlegen, was man auf Reisen wirklich braucht neben Duschgel, Zahnbürste, Zahnpasta, Shampoo und Deo. Außerdem kann man überlegen, ob man diese Produkte nicht auch einfach nach der Ankunft am Zielort kauft. Je nach Region können Dinge wie Sonnencreme unglaublich teuer sein. Auf Gran Canaria zum Beispiel kosten Sonnenschutzmittel deutlich mehr als hier in Deutschland, je nach Hersteller sogar doppelt so viel. In dem Fall lohnt es sich, ein bis zwei Flaschen in den Koffer zu packen.

 

Das darf auf keinen Fall vergessen werden

Wichtige Papiere wie Tickets, Reisepass und Personalausweis gehören ebenso in den Koffer wie Medikamente, die genommen werden müssen. Dabei ist zu beachten, dass unter Umständen entsprechende ärztliche Nachweise vorgelegt werden müssen, die die Medikamenteneinnahme bestätigen. Wer ohne den anderen Elternteil mit den Kindern verreist, für die ein gemeinsames Sorgerecht geregelt ist, braucht man zudem unbedingt eine Einverständniserklärung des anderen Elternteils. Anderenfalls kann die Ausreise verweigert werden.

 

Checkliste

-Ausreichend Kleidung, an die Wetterlage und Unternehmungen in der Region angepasst
-Passendes Schuhwerk
-Wichtige Dokumente (Tickets, Ausweise, Einverständniserklärung)
-Medikamente / Reiseapotheke
-Hygieneartikel
-Mobiltelefon mit wichtigen Nummern
-eventuell Bettwäsche und Handtücher